4 x Deutscher Meister 2011

Deutsche Meister 2011

Mit diesem phantastischen Ergebnis kehrten die 4 Basdorfer Ju-Jutsukas vom PSV von der Deutschen Meisterschaft zurück. Am 25./26. Juni 2011 fand die Deutsche Meisterschaft im Ju-Jutsu- Fighting in Großbeeren (Brandenburg) statt. Am Samstag kämpften die Männer, Frauen und die U 21 und am Sonntag die U 18.

Am Samstag war der PSV Basdorf durch Martin Scheibe vertreten. Martin wollte wieder seinen Titel vom vorigen Jahr verteidigen, allerdings war es erst sein 2. Wettkampf nach einer schweren Verletzung. Schon der 1. Kampf verlangte von Martin alles ab. Er musste gegen Schälte (NW)über die volle Kampfzeit gehen und gewann knapp nach Punkten. Der Kampf kostete viel Kraft und Energie, was im 2. Kampf gegen Drushini (S-A) zu spüren war. Mit viel Taktik gewann Martin auch diesen Kampf nach Punkten. Optimal lief es nicht, doch er stand im Finale gegen Müller, der zurzeit Deutschland international vertritt. Martin erholte sich körperlich bis zum Finale sehr gut und war voll motiviert. Er punktete gleich im Part 1 und erhielt den nötigen Ippon, dann ging es im Part 2, beide Kämpfer verhielten sich inaktiv und wurden bestraft, dann kam Bewegung auf, Müller setzte einen Wurf an, doch Martin konnte mit einem Wurf, wo für es ein Ippon gab, kontern und zur Freude vom Trainer und Fans hielt Martin Müller auch über die erforderliche Zeit fest und damit gewann Martin vorzeitig diesen Finalkampf und wurde zum 4-mal in Folge Deutscher Meister. Alle mitgereisten Vereinsmitglieder und Angehörigen jubelten und freuten sich mit Martin. Am Sonntag wollten die 3 U 18 Starter vom PSV ihrem Vereinskameraden gleich tun. Als 1. Kämpfer durfte Jakob Bachmann auf die Matte. Im 1. Kampf musste Jakob gegen Sage aus Bayern kämpfen, gegen ihn hatte Jakob im letzten Duell verloren. Aber voll konzentriert ging er in den Kampf, sammelte Punkt um Punkt und gewann sicher nach Punkten. Den 2. Kampf gewann Jakob sogar vorzeitig. Im 3. Kampf ging es gegen Hellstern aus Hamburg um Einzug ins Finale. Sein Gegner kämpfte bisher sehr gut. Doch Jakob konnte sich gut auf ihn einstellen und besiegte ihn nach Punkten. Im Finale musste gegen Beier aus  Württemberg. Der Kampf begann sehr ausgeglichen, beide Kämpfer erzielten Wertungen im Part 1 mit Ippon, im Part 2 erzielte keiner einen Vorteil. Somit ging es in Part 1 wieder weiter, plötzlich überraschte Jakob mit einem schönen Wurf seinen Gegner, wofür er auch einen Ippon bekam. Nach Kampf in der Bodenlage gelang es Jakob den Gegner in eine Festhalte zubekommen und hielt ihm die erforderliche Zeit fest. Damit war der Finalkampf gewonnen und Jakob war nach der Bronzemedaille im Jahr 2010 zum ersten Mal Deutscher Meister. Als nächste ging die jüngste Anne-Kathrin Schmidt auf die Matte. Gleich im 1. Kampf musste sie gegen ihre Erzrivalin Özeli aus Hessen kämpfen. Anne begann sehr gut, erkämpfte sich Vorteile durch Ippon im Part 1. Dann ging es in den Part 2, wo die Gegnerin ihre Stärken hat, Anne hielt gut gegen und überraschte sie plötzlich mit einem Wurf, wofür sie auch einen Ippon erhielt und hielt dann ihre Gegnerin fest und gewann vorzeitig diesen Kampf. Auch den 2. Kampf führte Anne sehr überlegt, punktete immer wieder im Part 1 und warf ihre Gegnerin auch im Part 2 und hielt sie wieder fest. Im letzten Kampf machte Anne den Titel perfekt, auch diesen Kampf gewann Anne vorzeitig. Damit überzeugt sie den Bundestrainer, der Anne- Kathrin zum nächsten Bundeskaderlehrgang einlud und Anne zu der Jugendweltmeisterschaft mitnehmen möchte. Gleich bei der 1. Teilnahme wurde Anne-Kathrin Deutsche Meisterin. Als letzter PSV Kämpfer musste Dominik Brachtendorf kämpfen. Dominik war dieses Mal nicht so locker drauf, wie sonst. Man merkte die Anspannung an, zumal die beiden Anderen schon erfolgreich waren. Er tat sich in den beiden Vorrundenkämpfe schwer, die er trotzdem sicher gewann. Im Finale musste er gegen den Bundeskaderathleten Frank (NW) antreten. Auch hier lief es nicht wie gewünscht, der Kampf verlief sehr ausgeglichen, Dominik versuchte aber immer in Führung zu bleiben. Sein Gegner ließ aber nicht locker und am Ende der Kampfzeit hatte Dominik 1 Punkt Vorsprung und wurde nach Silber im Jahr 2010 auch zum ersten Mal Deutscher Meister. Dominik  und Jakob sind ebenfalls für Jugendweltmeisterschaft im November nominiert. Welch eine Meisterschaft für den Trainer Jürgen Anke. Der Trainer war begeistert über die Einstellung und Motivation der 4 Sportler, die als Team hier Maßstäbe gesetzt haben und für alle jüngeren Sportler ein Vorbild sind. Für die tolle Meisterschaft haben auch Helfer vom PSV Basdorf mit dazu beigetragen, die den Veranstalter bei der Durchführung mit unterstützten.                                       J. Anke

   
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