Vizejunioreneuropameister aus Basdorf 2012

Genua Domenik

Die 3 erfolgreichen Ju-Jutsu Kämpfer vom PSV Basdorf Anne-Kathrin Schmidt, Jakob Bachmann und Dominik Brachtendorf hatten sich für die Jugendeuropameisterschaft im Ju-Jutsu-Fighting qualifiziert. Die Meisterschaft fand vom 11. – 13.05.2012 in Genua (Italien) statt. Eine lange Busreise brachte die deutsche Nationalmannschaft mit den 3 Basdorfer zum Wettkampfort.

Gleich am Freitag dem 1. Wettkampftag mussten Anne-Kathrin Schmidt und Dominik Brachtendorf ihre Kämpfe bestreiten. Gut vorbereitet und körperlich Fit gingen sie in ihre Kämpfe. Anne-Kathrin musste zuerst gegen Nikaljevic aus Montenegro. Sie hatte keinen guten Start, lag am Anfang nach Punkten zurück, drehte dann aber auf und gewann mit 10:5 Punkten. Doch nach dem Kampf merkte Anne-Kathrin, dass ihre alte Schulterverletzung zu schaffen machte. Im 2. Kampf trat sie gegen Almpani aus Griechenland an. Diesen Kampf konnte Anne-Kathrin vorzeitig für sich entscheiden. Im Halbfinale traf sie auf die Niederländerin van der Brugge. Zweimal konnte Anne-Kathrin ihre Gegnerin dieses Jahr besiegen. Doch diesmal gelang es ihr nicht. Gehandicapt durch die Verletzung an der Schulter musste sie sich sogar vorzeitig geschlagen geben. Sie war mächtig enttäuscht, doch der Kampf um Platz 3 wartete noch auf sie gegen die Russin Dunaeva. Von den Mannschaftskameraden und Trainer wieder aufgebaut, gab sie noch mal alles. Mit 11:3 Punkten konnte sie das kleine Finale für sich gestalten und erkämpfte sich die Bronzemedaille. Hochmotiviert ging Dominik von Anfang an in seine Kämpfe. Als erster bekam es der Rumäne Dawoud zu spüren. Es war kein unbekannter Kämpfer für Dominik. Er punktete in Part 1, dann gelangen ihm im Part 2 ein Schulterwurf und anschließend eine Festhaltetechnik im Part 3. Danach holte er sich den Ippon in Part 1 noch für einen vorzeitigen Sieg. So ging es weiter. Im 2. Kampf musste er gegen Gasior aus Polen antreten. Dominik zog seine Linie weiter durch. In allen drei Parts erkämpfte er sich die notwendigen Ippons und gewann wieder vorzeitig. Auch der Russe Mustafaev konnte Dominik nicht im Halbfinale stoppen. In allen 3 Parts erzielte er wieder die notwendigen Ippons und gewann wieder vorzeitig. Im Finale traf er wieder auf einen Russen. Gegen Mamedow durfte er schon zur JWM kämpfen und besiegte ihn.Anne Genua Doch der Russe machte es ihm dieses Mal nicht so leicht. Dominiks Atemitechniken wurden nicht so gewertet wie sonst, im Part 2 gelang ihm kein Wurf, dafür hatte der Russe Dominik geworfen. Am Ende stand es 10:10 nach Punkten, Vorteil für den Russen durch den Wurfippon. Somit musste sich Dominik leicht enttäuscht mit dem 2. Platz zufrieden geben. Trotzdem tolle Leistung von Ihm.Jakob Genua Am 2. Wettkampftag durfte Jakob Bachmann seine Kämpfe bestreiten. Gleich im 1. Kampf musste er gegen den Russen Muradyan. Es lief nicht so wie er sich das vorgestellt hatte. Der Russe erwies sich als zu stark. Er musste sich mit 13:8 Punkten geschlagen geben. Der Russe zog später ins Finale ein. Über die Trostrunde versuchte Jakob es besser zu machen. Er musste gegen den Griechen Panas antreten. Ein sicherer Punktsieg (10:2) lies hoffen. Dann folgte ein weiterer Punktsieg gegen den Österreicher Kittelberger mit 10:4 Punkten. Im 4. Kampf wartete der Niederländer Ramdihal auf Jakob. Hier  gelang Jakob sogar ein vorzeitiger Sieg. Im nächsten Kampf ging dann endlich um den Einzug ins kleine Finale. Jakob musste gegen den Italiener Giorgio antreten. Nach der regulären Kampfzeit stand es 9:9 Unentschieden. Es ging in die Verlängerung  von noch mal 2 min. die sie gegeneinander kämpfen mussten. Am Ende war Jakob der bessere Kämpfer und gewann den Kampf mit 16:13 Punkten. Im Kampf um Platz 3 traf er auf den Vizeweltmeister aus Belgien Cloots. Trotz großen Kampfes von Jakob, musste er sich deutlich nach Punkten geschlagen und belegte den 5. Platz. Damit schnitten alle 3 Starter vom PSV Basdorf sehr gut ab. Sie zeigten, dass sie in der Spitze Europas sehr gut mithalten und mitbestimmen können. Der PSV Basdorf möchte sich abermals bei Familie Liebehenschel bedanken, die wiederum den VW Transporter zur Anreise zur Nationalmannschaft bereitgestellt haben.                                                                                           

Jürgen Anke

   
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