Ein erfolgreiches Wochenende „Auf Schalke“

German Open 2016

Vom 24.-25.09.2016 fand die Jugendeuropameisterschaft U 18 im Ju-Jutsu in Gelsenkirchen im berühmten Stadion „Auf Schalke“ statt. Am gleichen Ort und zur gleichen Zeit fanden parallel die German Open statt. 1400 Kämpfer aus der ganzen Welt haben sich für das Ereignis gemeldet.

 

Maximilian Pick war unser Vertreter vom PSV Basdorf. Er hatte sich kontinuierlich über das ganze Jahr auf das Championat vorbereitet und sich im Bundeskader durchgesetzt. Zusammen mit Oliver Schneider aus Hamburg vertrat er das deutsche Team  in seiner Gewichtsklasse bis 60 kg. Im 1. Kampf hatte er einen schweren Brocken zu bewältigen, einen Franzosen den er aus einem gemeinsamen Trainingslager kannte. Am Anfang lief alles gegen ihn und er lag mit 0:9 Punkten im Rückstand. Aber mit einer grandiosen Aufholjagd und einem immensen Willen gelang ihm am Ende ein 13:11 Punktsieg. Im 2. Kampf traf er auf einen Rumänen. Diesen Kampf gewann er sicher nach Punkten. Im 3. Kampf traf er auf den mitfavorisierten  Niederländer Van de Beer. Nach einer knappen Führung wendete der Niederländer 2x eine verbotene Technik an und wurde disqualifiziert. Im Halbfinale musste er gegen einen Schweden kämpfen. Gut eingestellt  zeigte Max sein ganzes Können, konnte in allen 3 Parts Ippons erzielen und gewann damit vorzeitig den Kampf. Finale!!! Im Finale traf er erfreulicherweise für Deutschland auf seinen Bundeskaderathleten Oliver Schneider. Schneider hatte den besseren Start und führte schon 5:0 nach Punkten. Aber Max kämpfte, holte auf und ging in Führung. Jetzt konnte ihn keiner mehr aufhalten. Am Ende gewann er seinen Finalkampf vorzeitig, weil er wieder in allen Parts den Ippon erzielte. Wahnsinn, er hatte sein Ziel erreicht und ist Jugendeuropameister geworden. Viele Barnimer, die als Kämpfer oder Zuschauer vor Ort waren konnten das Ereignis mit ihm erleben.

Am Sonntag starteten 5 Sportler vom PSV Basdorf bei den parallel laufenden German Open. Auf insgesamt 14 Matten wurde gekämpft, für unsere jungen Kämpfer eine beeindruckende Kulisse. Unser jüngster Kämpfer, Max Langner, musste gleich als erster Kämpfer beginnen. Er startete in der Altersklasse U 12  bis 34 kg, welche mit 14 Teilnehmern und einigen ausländischen Kämpfern gut besetzt war. Im 1. Kampf traf er auf einen Slowenen. Am Anfang noch etwas unsicher, fing sich Max und gewann nach Punkten. Im 2. Kampf traf er auf einen Hamburger Kämpfer. Auch hier gewann er nach Punkten. Somit kämpfte er ihm Halbfinale. Dies war ein sehr hart geführter Kampf. Beide schenken sich nichts und jeder wollte gewinnen. Ihm gelang es durch einen Hebel am Boden in Führung zu gehen und diese auch zu verteidigen, so dass sein Gegner unsaubere Techniken anwendete und auch bestraft wurde. Max behielt die Übersicht und konnte gewinnen. Im Finale traf er wieder auf einen weiteren Hamburger Kämpfer. Diesem Kämpfer musste er sich aber geschlagen geben. Er hat prima gekämpft aber am Ende stand es 4:9 nach Punkten gegen Max. Aber was für ein Wettkampf von Max Langner, damit hatte keiner gerechnet.

Parallel auf einer anderen Matte kämpften Luca Beutner und Rafael Kirschke in der Gewichtsklasse bis 50 kg  der U 15 bei 28 Teilnehmern. Beide konnten gut starten und gewannen jeweils gegen Slowenen vorzeitig mit Ippons in den 3 Parts. Im 2. Kampf traf Luca auf den amtierenden deutschen Meister. Er kämpfte gut mit, musste sich aber vorzeitig geschlagen geben. Auch Rafael musste sich im 2. Kampf vorzeitig geschlagen geben. In der Trostrunde konnte Luca noch einen Kampf vorzeitig gewinnen, verletzte sich aber bei einer Aktion. In seinem 4. Kampf musste er gegen einen Polen kämpfen, der sehr unsauber kämpfte, aber nicht bestraft wurde. Letztendlich musste Luca verletzt aufgeben. Er belegte den 13. Platz. Rafael traf im 3. Kampf auf einen Niederländer, auch hier konnte er vorzeitig gewinnen. Im 4. Kampf traf er auf einen Italiener. Dieser Kampf war sehr ausgeglichen, jedoch war der Italiener nicht immer sauber in seinen Aktionen und wurde noch disqualifiziert. Im 5. Kampf traf er  auf den Deutschen Knefel . Auch dieser Kampf war sehr ausgeglichen. Beide hatten schon eine höhere Bestrafung bekommen. Kurz vor Schluss traf Rafael zwar mit einen Handrückenschlag, berührte aber seinen Gegner am Kopf, was aber zur Folge hatte, dass er zum 2-mal bestraft wurde und damit disqualifiziert wurde für diesen Kampf. Damit belegte er den 9. Platz. Luca und Rafael kämpften prima mit und enttäuschten auf keinen Fall, sondern können auf ihre Leistung stolz sein.

Nino Schade war unser 4. Starter und kämpfte in der Klasse bis 37 kg in der U 15 mit 9 Teilnehmern. Den 1. Kampf bestritt er gegen einen Italiener. Es war auch hier ein harter Kampf der sehr umstritten war. Er verlor diesen Kampf knapp mit 4:6 Punkten. In der Trostrunde kämpfte er gegen Winter aus Norderstedt. Hier konnte er sich erfolgreich nach Punkten durchsetzen. Dann durfte er um Platz 3 antreten. Hier konnte sein Gegner auf Grund einer Verletzung nicht mehr kämpfen.  Somit gelang ihm ein guter 3. Platz.

Als letzte Starterin durfte Celina Path in der Klasse bis 40 kg in der U 15 antreten. Ihre Klasse wurde in 2 Pools aufgeteilt. Sie musste zuerst gegen eine Slowenin antreten.  Celina begann gut, sie erkämpfte sich eine leichte Führung, die sie bis zum Schluss verteidigte. Danach kam eine schwedische Kämpferin. Auch hier gab sie alles und besiegte sie nach Punkten. Damit erreichte sie das Halbfinale und kämpfte gegen die Lindenbergerin Machinek. Es ging knapp her, aber auch hier setzte sich Celina durch und besiegte ihre Gegnerin nach Punkten. Im Finale traf sie auf die Vize-Worldcup Siegerin Frey aus Bernau. Sie hielt sehr gut dagegen und machte es ihrer Gegnerin sehr schwer, verlor aber mit 4:7 Punkten. Ein sehr guter Wettkampf von Celina Path.

Am Samstag erlangte Denise Dittrich ihre Gruppenkampfrichterlizenz. Dazu musste sie eine theoretische und eine praktische Prüfung ablegen. Am Sonntag durfte sie gleich ihr Können als Kampfrichterin bei diesem großen Turnier unter Beweis stellen. Sie wurde sehr gelobt.

 

Die Trainer waren mit diesem Wochenende und den gezeigten Leistungen der Sportler sehr zufrieden, aber der Europameistertitel ragt noch mal heraus. Es war für die mitgereisten Eltern, Sportler und Trainer ein sehr anstrengendes Wochenende, aber das Erlebnis „Auf Schalke“ wird keiner so schnell vergessen.

Deutscher Meister 2016 Max

 

   
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