Ende September fand in der Grundschule Klosterfelde ein Gewaltpräventionskurs für 27 Kinder einer 4. Klasse statt. „Nicht mit mir!“ heißt das vom Deutschen JuJutsu-Verband entwickelte und mehrfach ausgezeichnete Kursprogramm, das von der bayrischen Trainerin Lena Besold vermittelt wurde. Der Kurs umfasste einen Elterninformationsabend und 5 Trainingseinheiten für die Schülerinnen und Schüler.

Der Schutz vor Gewalt beginnt im Kopf. Wie stehe und verhalte ich mich selbstbewusst? Wann ist lautes „Nein“-sagen angebracht und wann darf ich sogar laut schreien? Ist weglaufen feige oder eigentlich oft klug? Wie fordere ich Hilfe ein oder ist Hilfe holen Petzen? Neben diesen wichtigen Fragen wurde außerdem das Konzept der Rettungsinseln (z.B. sichere Orte auf meinem Schulweg, wo ich Hilfe finden kann) besprochen. Über Comics und Rollenspiele wurden die Kinder für verschiedene Gefahrensituationen sensibilisiert. Gefahren erkennen und möglichst vermeiden, auf das eigene Bauchgefühl hören oder Hilfe holen können sind wichtige Kompetenzen, die kindgerecht und mit viel Spaß vermittelt wurden. Manchmal gelangt man aber doch in eine brenzlige Situation. 100% Sicherheit gibt es eben nicht. Aber die Kinder lernten im Kurs einfache Techniken aus dem JuJutsu, die ihnen im Ernstfall hoffentlich die Chance geben, die Situation sicher zu verlassen. Als besonderes Highlight durchschlugen die vom Kurs begeisterten Mädchen und Jungen in der letzten Kurseinheit im Beisein der Eltern und Geschwister jeder ein 18 mm starkes Fichtenholzbrett mittels Ernstfalltechnik.

Der PSV freut sich sehr, dass wir mit Christina Elbe im Verein seit September eine zertifizierte „Nicht mit mir!“-Kursleiterin haben, die sich bei der Hospitation des Kurses von Lena Besold noch ein paar Tricks und Kniffe abschauen konnte.

 Wir möchte uns herzlich bei der Grundschule Klosterfelde und Christina für die Organisation bedanken. Einen besonderen Dank auch an Lena für die Durchführung dieser gelungenen Lehreinheit.


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